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Schwenden/Diemtigtal/BE

 

Die „Fuchstanne“, die eine Fichte ist

Im Diemtigtal im Berner Oberland besuchen wir das Naturwunder Fuchstanne. Von der Postauto-Haltestelle „Altes Schulhaus“ gehen wir auf der Talstrasse etwa 250 m zurück und treffen auf den Wanderweg hinauf zur Alp Gurbs. Das kleine weisse Schild „Fuchstanne“ leitet uns vorerst steil bergauf, zuerst durch Wald, später über Weiden bis zum ersten Alpgebäude. Dort zweigen wir vom Wanderweg nach Gurbs und Wiriehorn rechts ab, überqueren den Gurbsbach, steigen auf der Alpstrasse die Schopfeweid an und treffen das letzte weisse Schild 200 m vor dem Alpgebäude Schopfe. Jetzt ist der „Weg“ zur Fuchstanne mit weissen Pfosten markiert, denen wir leicht absteigend folgen bis zum Waldrand, wo wir auf die Fuchstanne treffen. Sie ist ein Naturwunder. Eine Infotafel in der Nähe gibt uns dazu ein paar Fakten: Geschätztes Alter 450 Jahre, ein Taillenumfang von 8.44 m und eine Höhe von  35 m gehören zur „vermutlich dicksten Fichte der Welt“. Dicke aus dem Hauptstamm fast senkrecht aufstrebende Riesenäste prägen das erste Bild. Die Äste talseits, unten nadellos, bilden ein Schutzdach, die dicken Wurzeln ein dichtes Netz. Auf der Talseite sind sie  terrassenförmig ausgebildet. Nur das Rauschen des Baches im Tal ist hörbar und wir spüren die Kraft des Baumes. Wenn wir am Hang hinter dem Baum stehen und in die Äste hinaufblicken, werden wir es er-messen können: Der Hauptstamm teilt sich in ca. drei m Höhe in drei Nebenstämme (oder –äste?) und diese in fünf  Äste. Zehn Äste bilden eine fast parallel in die Höhe wachsende 35 m hohe Krone, Ein absolutes Wunder, wie dieser Baum gewachsen ist; man könnte ihn gar nicht so erfinden. Interessant ist auch, wie der Baum aussenseitig Druckholz bildet, das das grosse Gewicht der Hauptäste auf den Stamm ableitet, wie eine Verstrebung wirkt, zur Stabilität beiträgt und der Fuchstanne die urwüchsige Gestalt gibt, die uns erstaunt, weil wir die Fichte aus unseren Wäldern eigentlich als schlanke, gerade wachsende Baumart mit relativ kleiner Krone kennen, die als junger Baum mit rötlich-brauner Borke – deshalb auch als „Rottanne“ bezeichnet- vielleicht zum Namen „Fuchs“-tanne geführt hat.

Auf dem gleichen Weg wandern wir zurück ins Tal.

Wie hin?
Mit der Bahn, Linie Bern-Thun-Interlaken oder - Lötschberg nach Spiez, Fahrplanfeld 300, weiter nach Oey-Diemtigen auf der Linie nach Zweisimmen, Fahrplanfeld 320

Mit dem Postauto von Oey-Diemtigen nach Schwenden, Altes Schulhaus, Fahrplanfeld 31.260, 7 Kurspaare täglich.

Parkiermöglichkeit bei der Bushaltestelle Altes Schulhaus.

Wie zurück?
Wie auf dem Hinweg

Wie lange?
Bushaltestelle Schwenden, Altes Schulhaus, 1173 m ü.M. – Alpgebäude Underste Gurbs, 1459 m ü.M.    45 Min.

Underste Gurbs- Abzweigung vor Alpgebäude Schopfe, ca. 1550 m ü.M. – Fuchstanne, ca. 1500 m ü.M.   25 Min.

Rückweg von der Fuchstanne nach Schwenden    1 Std.

Kartenmaterial:
LK 1:25 000 Niesen, Nr. 1227 und Adelboden, Nr. 1247
SchweizMobil-Karte-Wanderland

Das Diemtigtal, ein gern besuchtes Ausflugsziel, hat seit 2011 das Label Regionaler Naturpark. Zu den vielen Angeboten für Sommer und Winter www.diemtigtal.ch. An Themenwegen existieren Alpenbockweg, Vogelweg, Schwingerweg Springenboden, Geopfad Wiriehorn, Walderlebnispfad Meniggrund, Geschichts- und Kulturweg, Albert Schweitzer Weg. Es lohnt sich, die Angebote anzusehen.

Im Meniggrund, einem Seitental des Diemtigtales, finden wir schöne Bergahornweiden, eine vom Menschen gestaltete Kulturlandschaft von mit Bergahornen bestockten parkähnlichen Weiden. Das Grünland war Weideland, die Bäume waren Schirmbäume für das Vieh und Holz und Laub wurden von den Bauern für verschiedene Zwecke genutzt.















 
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