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Rundwanderung zum Etang des Royes und zu einer der schönsten Alleen der Schweiz: Le Prédame, Les Joux/JU

 

Weidebuchen, Bergahorne, Fichten, eine Allee und viel Landschaft

Der Hauptanziehungspunkt der zum grossen Teil auf über 1000 m Höhe gelegenen sanft gewellten Hochebene  der Freiberge ist die vielgestaltige Landschaft mit offenen Wytweiden (=Wald-), moorig-nassen Senken, Baumgruppen mit stämmigen Fichten und dichten Wäldern. Höhenrücken, von südwestlicher nach nordöstlicher Richtung verlaufend, Einzelhöfe und Weiler, abgetrennt und doch verbunden durch Trockenmauern ergänzen sich zu einer mannigfaltigen Struktur, in welcher klare Abgrenzung und Unregelmässigkeit sich nicht abstossen, sondern harmonisch berühren.

 Wir starten in Le Prédame, einem Ortsteil von Les Genevez, erreichbar mit dem Bus von Tramelan aus. Über eine Waldweide suchen wir den Wanderweg Richtung Les Montbovats. Anfänglich etwas rar markiert zieht er sich durch die reich gegliederte Landschaft. Ab Les Montbovats  macht der Weg einen Bogen nach Norden und führt später westwärts durch ein kleines Tal zu den Gehöften von Les Rouges-Terres. Ein paar alte Eschen säumen den Weg und bei Pt. 974 an der Fahrstrasse nach Le Bémont finden wir eine schöne Esche und daneben in einer leichten Senke ein Schwarzerlen-Wäldchen. Jetzt geht’s weiter zum Etang des Royes. Der kleine Bruder des viel bekannteren Etang de Gruère ist, obwohl künstlich angelegt, idyllisch und sehr ruhig in einer Senke gelegen. Das Wasser hat die für Moorseen typische braune Farbe und ist mit feinen Torfstoffen durchsetzt. Zurück nach Rouges-Terres folgen wir jetzt der Fahrstrasse und kommen dabei an ein paar grossen Eschen vorbei. Ausgangs Dorf finden wir ein Kreuz, das von zwei Linden eingerahmt wird. Durch ein Waldstück erreichen wir bald Le Petit Bois Derrière. Das gemütliche „Restaurant des  Voyageurs“ lädt ein. Die gute Stimmung hier lässt uns etwas länger sitzen bleiben. www.voyageursboisderriere.ch, Mo und Di geschlossen.
Dann wenden wir uns südwärts und kommen zum Hof La Pâturatte. Noch weiter südlich, wo der Wanderweg nahe Pt. 1041 nach Gros Bois Derrière und den Etang de Gruère abzweigt, finden wir auf absteigendem Gelände mit Blick nach Süden auf den Weiler Le Cernil links eine grosse Weidebuche und rechts entlang der Weidemauer zwei wunderschöne Bergahorne und eine riesige Weidebuche. Nach diesem Baum-Abstecher geht’s zum Hof La Pâturatte zurück, wo wir nach rechts abbiegen. Eine Tafel macht uns auf eine Ulme aufmerksam, die aber in sehr schlechtem Zustand ist. Vor dem namenlosen Hof bei Pt. 1015 fällt unser Blick auf einen riesigen Bergahorn auf der Weide. Eine Herde lagerte darunter und der Stier mit imposanten Hörnern liess ein Näher-Herangehen aber als nicht ratsam erscheinen. Ab hier beginnt dann eine der schönsten Alleen der Schweiz. Grösstenteils aus Bergahornen bestehend zieht sie sich noch über einen Kilometer weit nordwärts vorbei an Les Joux, wo sie kurz abbricht, bis Les Joux Derrière. Eine bäumige Zierde der Landschaft und eine Rarität. Im Sommer spende(te)n die Bäume Schatten, im Winter waren sie Wegweiser, wenn die Strassen unter dem Schnee nicht mehr auszumachen waren. Diese Allee zieht uns an, entwickelt fast einen Sog, bringt uns „zum Gehen“, französisch „aller“, wer möchte hier nicht durchgehen, geleitet durch die Bäume, links und rechts, neue vor sich, andere hinter sich lassend. Heute wird der Wert einer Allee als landschaftsgestaltendes Element sicher wieder vermehrt wahrgenommen. Auch in den Städten waren und sind sie ein wichtiges Erscheinungsbild, lassen eine Strasse erst zur „Avenue“ oder zur „Promenade“ werden. Auch etwas Melancholisches ist ihnen (im Herbstkleid) eigen, schrieb doch Rilke in seinem berühmten Gedicht „Herbsttag“: „Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,….und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben“.
Beim Hof Les Joux Derrière steht eine breit ausladende Buche, die einen Brusthöhenumfang von 6.40 m hat. Hinter dem Hof,  in östlicher Richtung etwa 300 m, finden wir auf einer Weide den dicksten Bergahorn in der Gegend. Sein Stamm ist hohl. Er hat einen Umfang von 7.20 m. Wenn wir auf dem Hof fragen, können wir am Waldrand entlang zu ihm gelangen, ohne zu grossen „Landschaden“ anzurichten. Zu unserem Ausgangspunkt Le Prédame ist es nicht mehr weit und mit einem Blick auf die Karte – deren Gebrauch ich für diese Wanderung unbedingt empfehlen würde-  gut zu finden.

Wie hin?
Mit der Bahn von Tavannes nach Tramelan, Fahrplanfeld 237
Mit dem Bus von Tramelan nach Le Prédame, Fahrplanfeld 22.133. Werktags 10 Kurse, wovon 2 davon auch samstags. Am Sonntag PubliCar zwischen 8.30h-12h und 14h-17h, Tel.Nr. 0800 55 30 00. Unbedingt Fahrplan beachten!

Wie zurück?
Wie bei der Anreise.

Wie lange?
Le Prédame, 1005 m ü.M. – Les Montbovats, 1025 m ü.M. – nördlich vorbei an Les Rouges-Terres – Etang des Royes, ca. 970 m ü.M.    1 Std. 40 Min.
Etang des Royes – Les Rouges-Terres, 1025 m ü.M. – Restaurant des Voyageurs in Petit Bois Derrière, 1020 m ü.M. – La Pâturatte, 1023 m ü.M.    1 Std.
La Pâturatte – Abstecher zu den Riesenbäumen oberhalb Le Cernil – zurück über La Pâturatte zum Hof bei Pt. 1015 – Allee nach Les Joux und bis Les Joux Derrière, 1015 m ü.M. – zurück nach Le Prédame     1 Std. 10 Min.

Kartenmaterial:
Lk 1: 25 000 Bellelay, Nr. 1105

Eindrückliche Wanderung, wenig Höhenunterschiede, sehr viel Natur.





















 
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