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Brunnersberg/SO

Baumwanderung im Naturpark Thal

Jeweils sonntags vom 1. Mai bis 1. November fährt der Bus von Balsthal aus auf den Brunnersberg. Gleich neben der Bushaltestelle beim Hof Brunnersberg steht im nordseitig gelegenen Wäldchen ein Bergahorn. Er schützt den Hof  vor den kalten Nordwinden. In etwa zwei m Höhe teilt er sich in fünf Stämme auf. Sein Alter wird auf etwa 250 Jahre geschätzt. Ein paar Schritte weiter finden wir auf dem südwärts gerichteten Hang nahe einer Eschen-Halballee einen zweiten Bergahorn in der Weide. Drei jüngere Bäume schützen auf der Ostseite den dicken gebeugten Stamm. Auf der Höhe zurück wandern wir weiter, und wenn das Wetter mitmacht, können wir anhand einer Panoramatafel die Namen der  Gipfel der Alpenkette ausfindig machen. Zuerst geht’s auf der Fahrstrasse weiter, nachher gelangen wir in einem Bogen zum Hof Sangetel, wo wir neben zwei Eschen und begrenzt von einer Trockenmauer auf einen prächtigen Vogelbeerbaum treffen. Der Baum ist nicht nur schön anzusehen, er dient  vielen Tieren als Futterpflanze und bietet ihnen eine Heimstatt an. Er soll etwa 100 Jahre alt sein. Immer noch auf der zweiten Jurakette erreichen wir bald zum ersten Kaffeehalt das Bergrestaurant Güggel. Vorbei am Hof Zentner über  ruhige Juraweiden, immer wieder mit weiten Einblicken in die Hügelzüge des Kettenjuras, nur hier sieht man das so schön, kommen wir nach Queren der Hochspannungsleitung in eine wilde südwärts gerichtete bis zu einer Weidemauer naturbelassene Landschaft mit Wacholdergebüsch und Heckenrosen. Die Obere Tannmatt ist bald erreicht. Weiter geht’s Richtung Vorderer Brandberg, aber schon nach 100 m  zweigen wir links ab Richtung Herbetswil. Auf der Krete steigen wir ab an einer Reihe von alten Weidebuchen vorbei durch spannenden Wald. Am Wegrand steht eine mehrstämmige alte Eibe. Haben Sie sie entdeckt?  Bei Wisshus, zugleich Restaurant Untere Tannmatt, folgen wir waldeinwärts dem Wegweiser nach Wäscheten. Am Hof wandern wir vorbei, eine breit ausladende Esche steht dahinter, immer noch Herbetswil zu bis zum Wegweiser „Herbwiler Allmend“, wo wir Richtung Vorderer Brandberg abzweigen. Die Allmend präsentiert sich in südwärts gerichteter Hanglage als offene Weide, durchsetzt mit Einzelbäumen und Büschen, hauptsächlich Heckenrosen. Hier treffen wir auch auf Espen, deren Blätter dieses besondere Grün zeigen. Bevor vor uns ein Waldband auftaucht, rechts am Hang 50 m vom Weg entfernt, nahe bei zwei Schneeballblättrigen Ahornen und einem mistelnbehängten Birnbaum steht eine riesige Buche. Die zwei verschieden starken Stämme tragen eine breite Krone. Der Stammumfang erreicht fast 6 m. Ein wunderschöner vitaler Baum! Nach der Querung eines kurzen Waldstücks steigen wir, jetzt auf dem Vorderen Brandberg, ganz nahe am Waldrand etwa 50 Höhenmeter auf  bis zu einem Wacholder und treffen auf die zweite interessante Buche. Sie hat einen sehr niedrigen Stamm mit Ästen, die -zuunterst blattlos- fast den Boden berühren und ein schützendes grünes Dach bilden. Mit einem Stammumfang von fast fünf  Metern gehört sie hier zu den auffälligsten Bäumen, auch der Form wegen, die für Buchen ungewöhnlich ist. Jetzt gehen wir zurück auf die Fahrstrasse und steigen dann auf dem Wanderweg an, der quer durch die Weide wegspurmässig aufwärts führt. Durchsetzt ist sie mit Einzelbäumen wie Eichen, Birnbäumen, Mehlbeeren und Espen, deren Blätter im Wind zittern. Daneben finden wir Heckenrosen, Weissdorne und Berberitzen, aber auch Wacholder, Brombeergestrüpp und Kolonien von Farnen. Sie alle bilden eine reiche, vielfältige Landschaft. Immer wieder halten wir an und geniessen den Blick talabwärts in die Ebene des Thal und weiter zu den ostwärts führenden Jurahügeln. Ist das Absprunggelände der Gleitschirmpiloten in Sicht, ist es nicht mehr weit zum Restaurant Vorderer Brandberg. Hier zeigt uns der Wegweiser unseren Zielort an: Hammerrain, an der Strasse von Herbetswil nach Welschenrohr. Der Weg führt hinunter über Tufftbrunnen, dann recht steil hinunter zur Wolfsschlucht, die wir abwärts durchsteigen. Eindrücklich ist die Arbeit des Wolfbachs, der die tiefe Schlucht ausfrass, obwohl im Bachbett heute selten Wasser fliesst. Vorne an der Hauptstrasse besteigen wir den Bus nach Balstahl.


Wie hin?
Mit dem NaturparkBus von Balstahl auf den Brunnersberg; an Sonn- und Feiertagen vom 1. Mai bis 1. Nov., 4 Kurse, Fahrplanfeld 50. 131

Wie zurück?
Mit dem Bus von der Haltestelle Hammerrain nach Balstahl; Linie Gänsbrunnen-Balstahl, Fahrplanfeld 50. 129, stündliche Kurse.

Wie lange?
Brunnersberg, 1118 m ü.M. – Sangetel, 1136 m ü.M. – Güggel, Bergrestaurant – Zentner, 1188 m ü.M. –Obere Tannmatt, Bergrestaurant, 1122 m ü.M.  1 Std. 10 Min.
Obere Tannmatt – Wisshus, Bergrestaurant Untere Tannmatt, ca. 980 m ü.M. – Wäscheten, 815 m ü. M. –  Herbwiler Allmend, 765 m ü. M. – Vorderer Brandberg, Bergrestaurant, 1038 m ü.M.   1 Std. 30 Min.
Vorderer Brandberg – Tufftbrunnen, 952 m ü.M. – Wolfsschlucht, Pt. 903 – Wolfsschlucht – Bushaltestelle Hammerrain, ca. 600 m ü.M.   1 Std. 10 Min.

Kartenmaterial:
Lk 1: 25 000  Balstahl, Nr. 1107

Am schönsten ist diese Wanderung im Herbst: Die Temperaturen sind angenehmer als im Sommer, Herdengeläute dringt an unser Ohr, im Dunst verschwommen nehmen wir die Hügelreihen des Juras wahr, die klaren Farben und das Licht des Herbstes lassen uns erstaunen, eine Reihe von gemütlichen Bergrestaurants laden uns zu einer Pause ein und wir wandern durch eine Landschaft, die unsere Seele berührt. Was will man noch mehr?

Herzlichen Dank an Pro Natura Solothurn für ihr Entgegenkommen zu Standorten und Angaben zu den in dieser Wanderung erwähnten Bäumen. Gerne empfehle ich ihr Jubiläumsbuch „50 Bäume für 50 Jahre“ weiter. Bezugsadresse: Lehrmittelverlag Kanton Solothurn, www.lehrmittel-ch.ch, ISBN 978-3-905470-48-2
Zum Naturpark Thal verweise ich gerne auf www.naturparkthal.ch. Da stösst man auf eine grosse Fülle von Infos zum Naturpark und Hinweisen zu Anlässen.










 
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