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Le Theusseret/JU

 

Waldreservat und Weisstannen unter der Arête des Sommêtres


Von Saignelégier in den Freibergen erreichen wir bequem mit dem Bus den Grenzort Goumois unten am Doubs. Bei der Gaststätte  Hȏtel du Doubs, bekannt für ihre Fischgerichte, nahe der Brücke über den für mich schönsten und besondersten, „authentischsten“, Flusses in der Schweiz, nehmen wir die Eigenart dieses Flusstals schon wahr. Der Wanderweg folgt ein kurzes Stück der Kantonsstrasse, strebt dann hinunter an den Fluss und erreicht bald Le Theusseret, eine ehemalige Mühle und Sägerei, heute ein Hotel/Restaurant. Der Wasserfall, Rest eines ehemaligen Kraftwerks, das alte Gebäude, sich anlehnend an den Felsen in der engen Schlucht bilden ein besonderes Ensemble. Gleich dahinter zweigt der rot-weiss-rot markierte Bergweg ab und steigt durch Felder von Hirschzungen-Farnen steil an. Wir sind im Waldreservat Le Theusseret, das sich am Hang doubsaufwärts erstreckt. Es wurde 1992 geschaffen. Hier wird kein Holz mehr genutzt. Auf dieser Wanderung bekommen wir einen Einblick in den Kreislauf des Wachsens und Vergehens des Waldes. Unterwegs gibt uns eine Tafel Auskunft zu den hier vorherrschenden Waldtypen: je nach Bodenbeschaffenheit und Standort kommen zu den drei Hauptvertretern Buchen, Tannen und Fichten Eschen, Ahorne, Ulmen, Linden, Eichen und Föhren vor. Der Weg verlangt unsere Aufmerksamkeit, Leitern und Ketten helfen uns über kurze Felsbänder. Bei einem Aussichtspunkt auf flacherem Gelände haben wir Tiefblick ins Doubstal. Hier oben ist mehr Licht, der Wald wird heller, Laubbäume sind in der Überzahl. Chez le Bȏle, Pt.  815, ist unser nächstes Ziel und gleich darauf  kommen wir in ein Gebiet mit mächtigen (Weiss-)Tannen. Sie stehen hauptsächlich am nach Süden ausgerichteten Hang unter den Kalktürmen der Arête des Sommêtres. Der mächtigste Baum ist mit einer Tafel versehen als „Arbre remarquable“, oft auch als „Sapin Président“ bezeichnet, in Deutsch wäre es eine „Präsidentin“, und erreicht mit einer bemerkenswerten Höhe einen Umfang auf Brusthöhe von 4.80 m. Den nächsten Punkt erreichen wir auf 1075 m ü.M. in Sommêtres. Von hier lohnt sich ein 10minütiger Abstecher zu den Felstürmen der Arête mit den Überresten der Burg Spiegelberg, einer Refuge mit Feuerstelle, die (allen) zur Verfügung steht und zuvorderst einem Aussichtspunkt mit atemberaubender Aussicht hinunter ins Doubstal und hinüber in die Höhen und Wälder der Franche-Comté. Nach Muriaux, unserem nächsten Ziel, geht’s auf Hartbelag entlang einer typischen Juraweide mit Fichtengruppen abwärts. Auf den Waldweiden finden wir grossmehrheitlich die Fichte, die gegenüber dem Viehfrass widerstandsfähiger ist als die Tanne. Dann besteigen wir den Zug zurück nach Saignelégier, der Wanderweg dorthin auf Hartbelag erschien uns wenig attraktiv.

Wie hin?
Mit der Bahn CJ nach Saignelégier an der Linie La Chaux-de-Fonds – Le Noirmont – Saignelégier – Glovelier, Fahrplanfeld 236. Weiter mit dem Bus nach Goumois, Fahrplanfeld 22.132

Wie zurück?
Wie bei der Anfahrt; evtl. mit der CJ von Muriaux zurück nach Saignelégier.

Wie lange?
Goumois, 493 m ü.M. – Le Theusseret, 507 m ü.M.   45 Min.
Le Theusseret – Blanc Fol, ca. 700 m ü.M. – Chez le Bȏle, Pt. 815 – Les Sommêtres, Pt. 1075
1 Std. 30 Min.
Abstecher zum Aussichtspunkt Arête des Sommêtres   10 Min.
Les Sommêtres, Pt. 1075 – Muriaux, Halte CJ   20 Min.

Kartenmaterial :
LK  1 : 25 000 Saignelégier, Nr. 1104

Hotel du Doubs, Goumois, Mai bis Ende Oktober offen 7/7, www. hoteldudoubs.ch
Auberge Le Theusseret, offen 1.3. bis Ende November ab 10 h, Mittwoch geschlossen, www.letheusseret.blogspot.ch
Bei REGEN oder NÄSSE (nasses Laub) ist der Aufstieg durchs Reservat NICHT ZU EMPFEHLEN, dieses Teilstück ist als Bergwanderweg rot/weiss/rot markiert im Gegensatz zu den gelb markierten Wanderwegen!













 
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