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Von Engelberg auf die Alp Unter-Arni (NW)

 

Bergahorne in einer grossartigen Gebirgslandschaft

Das Klosterdorf Engelberg erreichen wir mit der Bahn von Luzern aus. Wir wenden uns dem Eugenisee, einem Stausee, zu. Bei dessen Ausfluss bei einem Info-Pavillon überqueren wir auf einer alten Steinbrücke die Aa und folgen dem Wanderwegweiser nach Arni-Wang. Nach den letzten Häusern geht das asphaltierte Strässchen in einen Natur-Fahrweg über und nach einem Tobel  überschreiten wir den Trüebenbach und erreichen dann den Arnibach. Dem Wildbach nach steigen wir aufwärts durchs Arniloch. Auf schattigem Weg gehts bergwärts, und nach ein paar Kehren stehen wir auf der Hochfläche der Alp Unter-Arni. Jetzt befinden wir uns im Kanton Nidwalden –Engelberg gehört ja zu Obwalden-, die Fahne mit dem Doppelschlüssel vor der Wanghütte zeigt es uns. Die Wang- und die Haltenhütte lassen wir dann links liegen und folgen dem Wegweiser nach Zingel. Wir nähern uns der Alp Stalden. Rechterhand, vor der Kulisse von Titlis und Spannort und auf der andern Talseite von Hahnen und Wissberg steht ein Bergahorn allein auf einer Bodenerhebung, nicht sehr alt, nicht dick, aber ein Wächterbaum, vorne auf einem Gupf, blickt er in die Weite, an einem auffälligen Standort. Auf der Alp Stalden finden wir kurz nachher unseren besonderen Bergahorn, den  „heiligen Ahorn“, wie ihn Pirmin Meier in seinem Buch bezeichnet (1). Der Baum steht etwas erhöht auf einem Felsblock. Im nach Süden offenen hohlen Stamm ist im Schutz des Baumes ein Bildstöcklein  mit der Statue des Bruder Klaus verborgen. Auf dem Felsen hinter dem grossen Bergahorn haben sich auch ein kleiner Bergahorn und ein Vogelbeerbaum angesiedelt. Der Bergahorn wurde oft als beschützender Hausbaum in der Nähe der Wohnstätten gepflanzt; Ruhe und Gelassenheit spricht ihm der Volksglauben zu. Dieser  „heilige Ahorn“ hat sicher für die Bewohner der Alp eine besondere Bedeutung und hat wohl immer eine bewundernd umsorgende Beachtung erfahren.

Etwa 100 m nördlich in der Weide steht ein wohl älterer Kollege unseres Bergahorns. Der Baum ist aber arg mitgenommen; ein Hauptast in der Mitte fehlt ihm, ein anderer Ast ist verdorrt, nurmehr vier magere Äste mit Blättern recken sich noch himmelwärts. Ein Stammumfang von 5.90 m zeugt von bald vergehender Mächtigkeit.

Für den Rückweg von der Alp Stalden gibt es verschiedene Möglichkeiten. Für Berggewohnte führt ein schmaler, teils abschüssiger Weg zur Alp Zingel und weiter über die Hüethütte nach Eggen, von wo eine Seilbahn nach Mettlen oberhalb Grafenort hinunterfährt. Gut 2 Std. sind hier einzuplanen.

Gemütlicher ist der Weg zurück zur Alp Arni-Wang, wo man exzellenten Käse kaufen kann, und weiter zum Restaurant Untertrübsee, wofür wir etwa 30 Min. benötigen. Von hier führt ein Wanderweg in 40 Min. zur Talstation der Titlis-Bahnen. Möglich wären auch eine 30minütige Wanderung zur Gerschnialp, von wo die Bahn nach Engelberg hinunterfährt oder die Miete eines Trotti-Bikes, das uns in rasanter Abfahrt zur Talstation bringt.

 

Wie hin?

Von Luzern mit der Luzern-Stans-Engelberg-Bahn nach Engelberg, Fahrplanfeld 480

 

Wie zurück?

Wie bei der Anreise.

 

Wie lange?

Engelberg, Bahnhof, 1000 m ü.M. – Eugenisee, Info-Pavillon, 994 m ü.M. – Arni-Wang, 1333 m ü.M.    1 Std. 25 Min.

Arni-Wang – Bergahorn auf Stalden, 1329 m ü.M.   15 Min.

 

Zeitangaben für Varianten des Rückweges siehe oben.

 

Kartenmaterial:

LK 1:25 000 Melchtal  Nr. 1190 und Engelberg Nr. 1191

 

(1) Pirmin Meier, Magisch Reisen Schweiz, Goldmann Verlag München, 1993

 

 
Heiliger Ahorn Arnialp
 





 

 
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