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Cresciano/TI

 

Rundwanderung zu Riesenkastanien

 
Cresciano, Paese, heisst die Bushaltestelle an der Linie Biasca-Bellinzona. Hinter ein paar wenigen Häusern steigt der Bergweg -weiss-rot-weiss markiert- sofort enorm an. Er kürzt die Fahrstrasse nach Sul Sasso hinauf ab, die bei einem Wasserfall in einen Tunnel verschwindet. Rasch gewinnen wir an Höhe, steigen auf und wandern oberhalb der Häuser von Sul Sasso weiter. Der spannend angelegte Weg führt z.T. über Treppenstufen aufwärts. Hier sind wir im Boulder-Paradies der Südschweiz; die Felsblöcke dienen der entsprechenden Klientel zur Ausübung ihrer Leiden-schaft. Während der Woche und ausserhalb der Haupt-Ferienzeit kommen wir ihr aber nicht ins Gehege und es ist ruhig hier. Nach einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Talebene nehmen wir den Weg nach Porta. Die kleine Ferienhaussiedlung auf einer Terrasse –mit dem Auto erreichbar- weist auf den ersten Blick ein paar zurechtgestutzte Riesenkastanien auf. Der grösste und schönste Baum aber befindet sich hinter dem ersten Haus etwa 30 m hangaufwärts in einer kleinen Lichtung. Rund um den Wurzelteller wachsen kleinere Stämme aus dem Boden. Tauchen wir weiter in den Wald ein Richtung Camezzèi, treffen wir am Weg auf eine grosse Riesenkastanie. In Camezzèi selber stehen weitere Riesenkastanien. Eine davon bildet ein richtiges Baummonument und zeigt einen enorm lebendigen Strunk. Ein Abstecher nach Piano di Vent lohnt mit ein paar Riesenkastanien. Das Gelände ist aber eingehagt, wir respektieren das und betrachten die altehrwürdigen Bäume von den verlassenen Gebäuden aus neben einem Brunnen. Über Camezzèi zurück wandern wir nach Cavri. In dieser Lichtung treffen wir auf eine grössere Ansammlung von Riesenkastanien, was für ein Anblick!, einen beeindruckenden Umfang weist der  Baum mit der „33“ auf. Jeder Baum ist ein Unikum, Stamm- und Baumform sind immer anders und überraschen jedes Mal. Weiter vorne bei den Häusern des Weilers stehen weitere Exemplare, z.T. gekröpfte. Oberhalb der Häuser folgen wir etwa 300 m der Fahrstrasse, steigen dann steil links weg auf einer geteerten (!) Strasse weiter und wechseln nach 100 Schritten –zum Glück- auf den Bergweg hinauf nach Bassera. Der wenig begangene Weg, vielmehr sind es Wegspuren, die wir im Gelände erahnen müssen, führt steil hinauf, an einem Bildstöcklein vorbei und über ein Bächlein. Nachher wird die Wegfindung noch schwieriger, wir unterqueren das Kabel einer Transportbahn, wenden uns dann nach links –im Zweifelsfall immer auf-, nicht absteigen!- und erreichen die Lichtung von Bassera bassa. Bei den Häusern sind wir auf dem Wanderweg Richtung Sotarègn. Durchqueren wir den Weiler treffen wir auf eine Riesenkastanie mit kurzem hohlem Stamm, deren Rinde ein enorm lebendiges Bild abgibt. Zwanzig m weiter Richtung des Bächleins steht die nächste Riesenkastanie und bachaufwärts erblicken wir einen kolossalen Baumstrunk, aus dem ein halbes Dutzend Stämme spriessen. Bei den Häusern selber steht ein verdorrter Riesenbaum. Hier, weit weg über der Talebene auf einer wunderschönen Terrasse lässt sich gut sein und eine Rast einlegen. Nussbäume, eine Linde, ein vielstämmiger Weissdorn und ein grosser Kirschlorbeer vervollständigen das paradiesisch gelegene kleine Arboretum. Nachher suchen wir neben der Transportbahnstation wieder den Abstiegsweg. Zuerst nach rechts, dann ein Bogen nach links, unter dem Kabel durch, wieder nach rechts, hören wir rechts das Bächlein rauschen, wird’s gut, kommen wir zum Bildstöcklein, ist`s  noch besser. Glücklich zurück auf der Teerstrasse gehen wir auf der Fahrstrasse weiter und erreichen bald den markierten Bergwanderweg, der rechts nach Cavri abbiegt. Ihm folgen wir und steigen in Cavri nach Cresciano hinunter ab.

Wie hin?
Mit der Bahn nach Biasca an der Linie Gotthard-Bellinzona, Fahrplanfeld 600. Mit dem Bus von Biasca nach Cresciano, Paese, Fahrplanfeld 62.191

Wie zurück?
Wie bei der Anreise.

Wie lange?
Cresciano, 265 m ü.M. – Sul Sasso, 400 m ü.M. – Porta, 640 m ü.M. – Camezzèi, 660 m ü.M. - Piano di Vent, 620 m ü.M. – Cavri, 700 m ü.M. – Bassera, 880 m ü.M. – zurück über Cavri und Sul Sasso nach Cresciano   3 Std. 30 Min.

Kartenmaterial :
LK  1 : 25 000 Osogna, Nr. 1293
Steiler und schöner Anstieg von Cresciano bis Porta und von Cavri bis Bassera, am angenehmsten am frühen Morgen, wenn der Hang noch im Schatten liegt. Weitere Wander-Möglichkeiten Richtung Alpe die Pèu oder Richtung Capanna Brogoldone und Monti Savoru oberhalb Claro bzw. Lumino.




 


















 
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