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Richisau – ein Bergahorn-Kleinod im Klöntal/GL

 

„Wer ein einziges Mal die Klöntaler Einsamkeit bei günstigem Lichte geschaut, der kann das Bild zeitlebens nicht mehr vergessen. Kehrt man eben frisch von dort zurück, so gemahnt einen jedes andere Gebirge an Unkraut.“ So begeisterte sich der Schriftsteller Carl Spitteler über „einen der allererlesensten Landschaftsgenüsse, die es auf Erden gibt.“ 

Mitte des 19. Jahrhunderts schon schwärmten Gäste von der Naturidylle im Richisau und vom Ahornhain als einem der schönsten weit und breit. J.G. Steffan, Rudolf Koller und weitere fünf Malerkollegen verbreiteten in den Jahren 1856 – 59 den Ruhm von Richisau.

Hier komponierte Hermann Götz seine Oper „Der Widerspenstigen Zähmung“ und der Zürcher Geologe Albert Heim war Stammgast. Der gepflegte und sorgfältig erneuerte Ahornhain bildet den Rahmen für das neue Gasthaus Richisau. Beim Parkplatz und auf der Seite zum Bach hinunter, vor allem aber hinter dem Gasthaus stehen die mächtigen uralten Gesellen neben neugepflanzten jungen Bäumen. Mitten unter den Ahornen setzte der Künstler K. Prantl einen blauen Bahia-Granit, den er ab 1981 über die Sommermonate bearbeitete.

Das Gasthaus Richisau ist während des Sommerhalbjahres geöffnet. Eine Einkehr lohnt allemal. Es ist auch Ausgangspunkt für Wanderungen Richtung Glärnischhütte, Silberen, Pragelpass und Bödmerenwald.

Unsere Wanderung führt zurück an den Klöntalersee. Wir folgen dem Wanderwegzeichen nach Vorauen. Auf angenehmem, schattigem Weg geht’s parallel zur Fahrstrasse seewärts.
Bald kommen wir in offenes Gelände und blicken auf den See und die steil ansteigenden Felsflanken des Glärnischmassivs. Der See entstand durch einen mächtigen prähistorischen Bergsturz. Auf der Ostseite bei Rhodannenberg wurde darauf anfangs des 20. Jahrhunderts ein Erddamm gebaut, um das Wasser für die Energiegewinnung zu nutzen. Nach einem kurzen Stück auf der Fahrstrasse erreichen wir Plätz, ein gemütliches Gasthaus mit einer einladenden Gartenwirtschaft. Auf dem Parkplatz stehen zwei uralte Bergahorne; beim mächtigeren streben zwei Riesen-Äste auf etwa drei Metern Höhe vom Stamm weg.

Wir wandern weiter auf dem rechten Seeuferweg. Der Zufluss des Sees, die Chlü, bildet hier ein geschütztes Auengebiet. Der Felsenweg folgt manchmal ganz nahe, manchmal weiter weg dem Wasser. Bei Deltas lässt sich`s leicht ans Ufer zu Bade- und Feuerstellen gelangen, und dann ist das Glück perfekt. Interessant ist der Wasserfall der Dünggellaui. Eine kleine Tafel macht uns darauf aufmerksam. Das herabstürzende Wasser verschlägt einem den Schnauf, wenn man (fast) daruntertritt. Kaum zu glauben! Die Landschaft am See, hundertfach von Malern abgebildet und von Dichtern beschrieben, verführte auch Carl Spitteler zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Spiegelungen im See in den Abendstunden beeindruckten ihn derart, dass er schrieb: „Da unten im Wasser sehen wir das Vrenelisgärtli so deutlich wie in der Luft; jede Linie, jede Farbe, jedes Gehölz des Glärnisch ist genau zu erkennen. Eine solche Farbenhelligkeit des Wiederbildes im Wasser hat man noch nirgends gesehen, das bezeugt das unwillkürliche Staunen, das einen dabei ergreift.“ Die Spiegelungen faszinieren, kaum glaubt man seinen Augen! Weiter zum Zeltplatz Güntlenau und zur Postautohaltestelle Rhodannenberg neben dem Staudamm wird der Weg breiter und die Abgeschiedenheit weniger.

Wie hin?
Von Glarus mit dem Bus über Rhodannenberg und Vorauen nach Richisau, Fahrplanfeld 72.504

Wie zurück?
Von Rhodannenberg mit dem Bus nach Glarus, Fahrplanfeld 72.504

Wie lange?
-Von Richisau, 1103 m ü.M. nach Plätz, 853 m ü.M. 45 Min.
-Von Plätz auf dem rechten Seeuferweg nach Rhodannenberg, 851 m ü.M. 1 Std. 45 Min.

Kartenmaterial:
LK 1: 25 000 Klöntal, Nr. 1153


 

richisau

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Klöntalersee

Dünggellaui
 
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