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Rundwanderung Menzingen/ZG

 

Junge und alte Linden und alte Birn- und Kirschbäume

Unser Wandergebiet östlich und nördlich von Menzingen ist ein Produkt der letzten Eiszeit. Reuss- und Linthgletscher stiessen hier zusammen und formten Moränen zu länglich- buckligen Hügeln (sog. Drumlins, aus dem Irischen:„kleiner Rücken“) um. Auf vielen Drumlinhügeln wachsen heute noch Linden, auf einigen sind es alte Bäume, auf einigen stehen neugepflanzte Linden. Die als weich ( lind !) erlebte Landschaft, Felsen und steile Abgründe fehlen hier,  ist vielförmig und abwechslungsreich.

Unweit der Bushaltestelle in Menzingen steht der Wanderwegweiser, der uns Richtung Gubel ins Tal zur Bachmüli hinunterführt. Nach kurzem Anstieg zweigt der Weg beim nächsten Gehöft nach Schwandegg ab. Auf der Fahrstrasse geht’s weiter und nach dem nächsten Bauernhof mit dem grossen Nussbaum vor dem Stallgebäude treffen wir auf einen Baumgarten- wie er selten geworden ist- mit grossen alten Birn- und Kirschbäumen. Kurz nachher sehen wir links auf die Drumlinlandschaft;  rechts zieht sich die Hochfläche bis an den Rand des Gottschalkenbergs hin, wo vereinzelte Höfe stehen. Der Wanderweg führt weiter zu Schloss Schwandegg, das heute der Priesterbruderschaft Pius X. als Generalhaus dient. Ein kurzes Stück weiter und wir stehen vor einem Höcker mit einer grossen Linde darauf. Unsere Wanderung führt aber wieder zum Schloss zurück und dann links hinunter durch ein Waldstück. Im Tal unten  zweigen wir vor dem übernächsten Bauernhof links ab und wandern zum Wilersee hinunter. An der Hauptstrasse treffen wir auf einen rötlichen Verrucano-Findling aus dem Glarnerland, den der Linthgletscher zurückgelassen hat. Nach Queren der Hauptstrasse stehen wir am idyllisch gelegenen See. Auf der Ostseite ist er, der Naturschutzgebiet ist, leicht zugänglich; ein Steg und eine Holzplattform laden zum Verweilen ein. Entstanden ist der See nach der letzten Eiszeit. Ein Eisblock, sog. Toteis, blieb vor dem zurückweichenden Gletscher liegen. Vorerst von Geröll und Kies zugedeckt und geschützt, sank das Material später ab und ein Toteissee ging daraus hervor. Eine Infotafel klärt uns darüber auf  und bietet auch Erläuterungen zur Tier- und Pflanzenwelt. Dann setzen wir die Wanderung durch die Moränenlandschaft fort. Bei Hintercher treffen wir auf ein kleines Moor und haben einen schönen Ausblick auf die Moränenhügel. Im nächsten Waldstück verlassen wir den Wanderweg, kommen in ein kleines Tal und folgen dem Bächlein abwärts. Die Hänge rund um Chnächtlischwand sind mit neugepflanzten Obstbaumreihen übersät. Jetzt zieht es uns hinauf nach Brättigen. Schöne alte Birnbäume  stehen in der Weide beim Eingang zum Weiler. Zurück nach Menzingen nehmen wir den Wanderweg nach Stalden hinauf, vorbei an der Wendelinskapelle. Wir werfen nochmals einen Blick zurück auf die Moränenlandschaft. Zu unserem Ausgangspunkt ist es jetzt nicht mehr weit.

 

Wie hin?
Mit dem Bus vom Bahnhof Zug nach Menzingen, Fahrplanfeld 60.602, Linie 2, Halbstunden-Takt, in den Spitzenzeiten alle 10 Min.

 

Wie zurück?
Von Menzingen mit dem Bus nach Zug; wie bei der Anfahrt.

 

Wie lange?
Menzingen, 805 m ü.M. – Schwandegg, 839 m ü.M. – Wilersee, 730 m ü.M.    50 Min.
Wilersee – Hintercher, 712 m ü.M. – Abzw. Chnächtlischwand, ca. 700 m ü.M. – Brättigen, 748 m ü.M.    40 Min.
Brättigen – Kapelle Stalden, 815 m ü.M. – Menzingen     15 Min.

 

Kartenmaterial:
LK 1: 25 000 Zug, Nr. 1131

 
 






 
 
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