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Zwei Riesen in der Emmentaler Hügellandschaft bei Langnau/BE

 

Dürsrütitanne und Badertschelinde

 
Vom Bahnhof in Langnau im Emmental wandern wir dem Wegweiser nach Dürsrüti folgend durch die Marktstrasse zum Bärenplatz und von dort dorfauswärts in den Ortsteil Cheer. Beim Friedhof an der Frittenbachstrasse zweigt die Dürsrütistrasse ab. Ein im steilen Waldhang ansteigender Fussweg schneidet eine weite Kehre ab. Bald sind wir wieder auf der Asphaltstrasse, die an den Höfen von Unter- und Ober-Dürsrüti vorüber zum Rand des Dürsrütiwaldes aufsteigt. Hier überblicken wir die Ebene, die sich gegen Signau hinzieht. Bei etwas Wetterglück sieht man über das Emmental zu den Alpen vom Schreckhorn bis zum Ochsen im Gantrischgebiet.
Schon am Anfang des Dürsrütiwaldes fallen uns die hohen –aber noch nicht allzu dicken- Tannen auf. Wir bleiben auf dem Wanderweg nach Fluehüsli. Nach ca. 10 Min. sind wir bei der grössten heute noch stehenden Dürsrüti-Tanne. Der Weg fällt hier leicht und die Tanne, die die andern sie umstehenden Bäume überragt, fällt sofort auf. Im Dezember 1999 beim Sturm Lothar verlor sie ein rund 10 m hohes Gipfelstück. Auf einer Tafel sind ihre Masse festgehalten: Umfang 4.9 m, Durchmesser 1.56 m, Volumen 38 m3 und Alter 350 Jahre. Etwa 30 m daneben blieb der Strunk der ehemals mächtigsten Tanne erhalten. 1974 musste sie gefällt werden, da sie im vorangehenden Frühsommer durch Blitzschlag schwer beschädigt worden war. Ihre Masse sind vermerkt: Umfang 4.98 m, Alter 377 Jahre. Sie erreichte eine Höhe von 57.35 m.
Schon 1912 wurde ein Stück des Dürsrütiwaldes unter Schutz gestellt. Auf kleiner Fläche stehen hier Bäume jeglichen Alters nebeneinander. War eine Nutzung fällig, so geschah sie einzelstammweise. So ist ein dichter, verschiedenartiger Wald entstanden. Die mächtigen Weisstannen waren und sind weitherum bekannt.
Bis zum Sturm Lothar 1999 erreichten sieben Tannen noch eine Höhe von über 50 m. Schon vorher fielen etliche Blitzschlag zum Opfer und mussten gefällt werden. Ab 1914 wurden jeweils die zehn dicksten Tannen angezeichnet. Heute sind nur noch zwei Exemplare übrig: Die schon erwähnte Tanne und eine weitere, aber weniger mächtige.
Der Waldweg zieht sich weiter auf der Höhe bleibend zum Sattel zwischen den Höfen Badertsche und Line hin. Hier steht die mächtige Linde. In ihrem Schatten auf der Bank lässt sich gut verweilen. Leider wird ihr schützendes Blätterdach als Unterstand für Bretterstapel benutzt und ihr dicker Stamm kommt wenig zur Geltung. Der schöne Baum verdiente etwas mehr (Be)Achtung.
 
Am westlichen Waldsaum führt der Weg bergan weiter. Der Blick schweift jetzt über das Unteremmental zum Jura. In einem Sattel zwischen den Gräben kommen wir zum wunder-
schönen Berner Bauernhaus auf der Hullerenschür. Weiter geht’s zum Hof Fluehüsli, wo sich mehrere Routen treffen. Wir wenden uns nach links Richtung Geilisguetegg und Zollbrück.
Das folgende Wegstück über die Rotebüelegg – neben einem Stall am Weg weiter stehen 3 mächtige Linden und eine Eiche- zur Geilisguetegg gehört zum Schönsten, was das Emmental an Landschaftseindrücken zu bieten hat: Ausblicke über die tiefgefurchte Hügelwelt in die Täler und von den Alpen bis zum Jura. Später geht’s teilweise durch Wald hinunter zu den Höfen von Ried. Die Riedmatten querend führt die (asphaltierte) Strasse zur Station Zollbrück.

Wie hin?
-von Burgdorf über Hasle-Rüegsau-Ramsei nach Langnau i.E., Fahrplanfeld 304.2
-von Bern über Konolfingen-Signau nach Langnau i.E., S-Bahn Bern Linie S 2, Fahrplanfeld 302

Wie zurück?
-von Zollbrück nach Langnau i.E., Fahrplanfeld 304.2
-von Zollbrück nach Burgdorf, Fahrplanfeld 304.2

Wie lange?
-Langnau i.E. Bahnhof, 673 m ü.M. – Ober Dürsrüti, 843 m ü.M. – Dürsrütiwald, 910 m ü.M. 1 Std. 10 Min.
-Dürsrütiwald – Hullerenschür, 929 m ü.M. – Fluehüsli, 1007 m ü.M. 1 Std. 15 Min.
-Fluehüsli – Rotebüelegg, 950 m ü.M. – Geilisguetegg, 931 m ü.M.– Ried, 676 m ü.M. – Zollbrück, Station, 626 m ü.M. 1 Std. 30 Min.

Schöne Wanderung um den Unteren Frittenbachgraben mit irren Ausblicken. Die Tannen im Dürsrütiwald lohnen schon den Aufstieg.

Kartenmaterial: Landeskarte 1: 25 000 Langnau i.E., Nr. 1168
 









 
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